Im Rahmen der vom BDA (Bund Deutscher Architekten) veranstalteten vierten Architekturwoche (A4) befindet sich vom 31.05.2008 bis zum 6.5.2008 am Holbeinplatz in Augsburg eine Klanginstallation.
Diese Kunstinstallation ist ein Beitrag von Studierenden desMasterstudienganges für Design- und Kommunikationsstrategie der Fakultätfür Gestaltung der Fachhochschule Augsburg im Fach Mediensysteme.
Durch eigens zu diesem Zweck angefertigte Abhörgeräte mit verstecktmontierten Lautsprechern und Mikrofonen wird das Belauschen und dasgleichzeitige Bespielen des Platzes in der Augsburger Altstadt realisiert. Anfänglich ist der Rezipient desorientiert durch die unkonventionelletopographische Verteilung des Klanges und der Resonanz des öffentlichen Platzes.
Die akustische Neuordnung des Areals fordert den meist vorbeigehendenPassanten auf, sich dem interessant gestalteten Widerhall des Ortes zuwidmen und kontemplativ zu verweilen. Besonders die Wassergeräusche der beiden vorbei plätschernden Lechkanäle wirken durch die Installation der Horchstellen besinnlich auf den Zuhörer.
Die Klanginstallation "Lauschig" interpretiert den architektonischgestalteten Raum topologisch neu, in dem sie die akustischen Momente deplatziert und seine immanente Resonanz betont.
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Dienstag, 3. Juni 2008
Mittwoch, 14. Mai 2008
Vorschau: Konzept
Die Architekturwoche in Augsburg
Auf die Plätze...
Wir überqueren sie - mehr oder weniger eilig - zu Fuß, mit dem Rad oder motorisiert. Wir nehmen sie in Besitz auf Bänken, Kaffeehausstühlen, Brunnenrändern oder auf dem Boden. Oder wir meiden sie, weil sie zu groß, zu eng, zu unwirtlich sind.
Wir zeigen Ist-Zustände auf, um Soll-Zustände denkbar zu machen.
Mit dem Zusammenspiel von Vorträgen, Exkursionen, Rundgängen, Aktionen und Ausstellungen möchten wir Sie - die Bewohner der Stadt - für ihre Plätze und den Umgang mit ihnen sensibilisieren.
Über mehr oder weniger vernachlässigte Plätze erzählen wir unglaubliche Geschichten. Unser ‚Basislager’, der für diese Zeit ‚bearbeitete’ Elias-Holl-Platz, soll Forum werden für eine angeregte Diskussion über Leben in der Stadt: wann wird Stadtraum zum Lebensraum? Sind Wohnen und Nutzen, Brauchbarkeit und Ästhetik unvereinbare Gegensätze? Ist Städtebau gelebte Politik?
Beate Kreutzer
1. Vorsitzende im BDA Kreisverband Augsburg-Schwaben
Roman Adrianowytsch
Stellvertretender Vorsitzender im BDA Kreisverband Augsburg-Schwaben
Vorstandsmitglied im BDA Bayern
Auf die Plätze...
Wir überqueren sie - mehr oder weniger eilig - zu Fuß, mit dem Rad oder motorisiert. Wir nehmen sie in Besitz auf Bänken, Kaffeehausstühlen, Brunnenrändern oder auf dem Boden. Oder wir meiden sie, weil sie zu groß, zu eng, zu unwirtlich sind.
Wir zeigen Ist-Zustände auf, um Soll-Zustände denkbar zu machen.
Mit dem Zusammenspiel von Vorträgen, Exkursionen, Rundgängen, Aktionen und Ausstellungen möchten wir Sie - die Bewohner der Stadt - für ihre Plätze und den Umgang mit ihnen sensibilisieren.
Über mehr oder weniger vernachlässigte Plätze erzählen wir unglaubliche Geschichten. Unser ‚Basislager’, der für diese Zeit ‚bearbeitete’ Elias-Holl-Platz, soll Forum werden für eine angeregte Diskussion über Leben in der Stadt: wann wird Stadtraum zum Lebensraum? Sind Wohnen und Nutzen, Brauchbarkeit und Ästhetik unvereinbare Gegensätze? Ist Städtebau gelebte Politik?
Beate Kreutzer
1. Vorsitzende im BDA Kreisverband Augsburg-Schwaben
Roman Adrianowytsch
Stellvertretender Vorsitzender im BDA Kreisverband Augsburg-Schwaben
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